Eins, zwei, drei… Mützen

Hui das geht aber schnell! Ich habe letzte Woche zu meinem Erstaunen festgestellt, wie schnell und leicht es ist, Mützen zu nähen — also Beanies, die eigentlich nur ein Stofffetzen auf dem Kopf sind. 😉 Genau das richtige für das manchmal noch kühle Frühlingswetter.

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Claudia hat mich auf die Idee gebracht und wollte gern eine solche Mütze haben. Eine Anleitung war schnell gefunden. Es gibt einige davon, aber die Beschreibung und das kostenlose Schnittmuster von „Hamburger Liebe“ hat mir besonders gut gefallen. Ich habe es nur ein bisschen angepasst, weil ich keine Wendemütze wollte und auch keine Applikationen verwendet habe.

Da mir das Ergebnis so gut gefiel, habe ich dann gleich drei Mützen gemacht, so dass die ganze Familie jetzt im Partnerlook den Frühling genießen kann. 😀

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Jeans dezent flicken

Wer kennt das nicht? Die Lieblingsjeans scheuert langsam durch und irgendwann entsteht ein Loch. Es mag ja Menschen geben, die diese Löcher mögen und als Modewasweißwichwas sehen. Ich nicht. Wenn ich so ein Loch sehe, friere ich innerlich schon. 😛

Bisher habe ich Löcher in meinen Jeans mit bunten „Applikationen“ (früher hieß das Flicken :-P) zugenäht. Das ist okay wenn man gern mal „bunt“ trägt. Nun lag aber die Hose meiner Schwiegervaters auf meinem Nähtisch und wollte repariert werden.

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Welchen Flickenstoff nehme ich nun? Gelbe Blümchen? Pinke Herzchen? Nicht wirklich…

Es sollte doch etwas dezenter sein. Also habe ich mal wieder das Internet gefragt und einen sehr nützlichen Beitrag auf punktiert.blogspot.com gefunden. Das Vorgehen ist einfach: Einen Stofffetzen hinter das Loch stecken und dann kreuz und quer über das Loch nähen. Der Faden sollte natürlich farblich zur Hose passen. 😉

Das Ergebnis hat mich selbst positiv überascht. Ist Euch das geflickte Loch im ersten Bild aufgefallen?

Wenn man es nicht weiß oder nicht darauf achtet, sieht man kaum wo hier mal ein Loch war:

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Viel Spaß beim Flicken eurer Jeans. 🙂