Wenn die Nadel zerbrochen ist, dann näh‘!

So oder so ähnlich könnte das Motto dieser Hose lauten, die ich für’s Kind genäht habe. Seit Juni hatte ich so gut wie nichts genäht und überhaupt keine Lust dazu. Dann kam mir der Gedanke, dass ich mir gerade von einem missglückten Versuch meine eigene Hose zu nähen, mein Hobby verderben lasse, das mir eigentlich viel Spaß und Freude gebracht hat. Also entschloss ich mich wieder das zu nähen was ich gut kann: Kinderhosen mit Gummizug. 😛 Was soll’s, dass ich keine Schneiderin bin deren Garderobe komplett selbst genäht ist. Wozu gibt’s Klamottenläden? Ich mach das was ich kann und habe Spaß dabei. 🙂 Das Ergebnis seht ihr hier:

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Bei der Stoffwahl hatte ich wie immer Hilfe. Danke Schatz! <3

Mit meiner Frust-hose habe ich danach übrigens auch abgeschlossen. Sie wurde kurzerhand zerschnibbelt. Das tat gut! Und sie wird vermutlich einen Platz in meinem neuen Recyclingprojekt bekommen von dem ich demnächst noch berichte. 😉

Faschingskostüm

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Dieses schicke Tiger-Kostüm hat Claudia mit einfachen Mitteln selbst gemacht:

Hier die „Zutaten“:

  • Jogginghose (orange oder weiß)
  • T-Shirt (orange oder weiß)
  • Färbemittel (orange)
  • Stoffmalfarbe (schwarz)
  • Tigerohren, -schwanz und -fliege (gibt’s z.B. bei eBay)

Und so geht’s:

Mit dem Färbemittel das T-Shirt und die Jogginghose orange färben sofern man keine orangenen finden konnte.

Dann mit der Stoffmalfarbe Streifen auf Oberteil und Hose malen. Das muss man in mehreren Schritten tun damit die Sachen zwischendrin trocknen können.

Den Tigerschwanz an die Hose annähen. Am besten mit einem elastischen oder ZickZack-Stich. Die Jogginghose ist aus elastischem Stoff und man vermeidet damit, dass der Faden reißt.

Fertig ist der süße Tiger.

Gefütterte Kinderhose mit Käfern

Hier ist nun die zweite Kinderhose die ich aus dem Schnittmuster „Dortje“ von Farbenmix genäht habe. Wieder mit Futter und wieder etwas zu groß, aber Kinder wachsen ja schnell. 🙂

Bei dieser Hose habe ich mich außerdem mal an Verzierungen gewagt. Ich bin sonst bei Webbbändern, Schrägband und Borten nicht so geübt. Aber für diese Hose habe ich es mal versucht, damit man sieht, dass sie von einem Mädchen getragen wird. 😉

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Gefütterte Kinderhose mit bunten Buchstaben

Zum Geburtstag habe ich ein Buch mit Schnittmustern für Kinderklamotten bekommen (Danke Vivvie! 😉 ) und wunderschönen Stoff (Danke Claudi und Anja ;-)).

gefütterte Kinderhose "Dortje" von Farbenmix
gefütterte Kinderhose „Dortje“ von Farbenmix

Und daraus wurde dann unter anderem diese Kinderhose. Das Schnittmuster ist von Farbenmix und heißt „Dortje“. Ich habe die Raffung weggelassen und ein Futter eingenäht. Das macht die Hose dicker und herbsttauglicher. Leider ist sie etwas groß geraten. Aber die Maus wird ja reinwachsen. 🙂

Weil der Schnitt so toll ist und noch mehr Kinderstoff wartete, habe ich gleich noch eine genäht die ich aber noch fotografieren muss. 😉

Kaputten Body retten — T-Shirt nähen

Vorher: Body
Vorher: Body

Dieser wunderschöne, selbst genähte Body hatte ein Problem: Die Druckknöpfe waren unbenutzbar. Ich weiß nicht warum, aber sie ließen sich nicht mehr schließen. Und weil ich keine anderen Jerseydruckknöpfe hatte und keine Lust hatte die alten mühsam heraus zu wurschteln, bin ich dem Rat einer Freundin gefolgt und habe aus dem Body ein T-Shirt gemacht.

Es war wirklich leicht. Ich habe den unteren Teil kurz vor dem Beginn des unteren Bündchens abgeschnitten. Dann den unteren Rand umgebügelt und mit einem elastischen Stich einmal rundherum festgenäht. Fertig ist der neue Saum und somit das T-Shirt. 🙂

Nachher: T-Shirt
Nachher: T-Shirt

Eins, zwei, drei… Mützen

Hui das geht aber schnell! Ich habe letzte Woche zu meinem Erstaunen festgestellt, wie schnell und leicht es ist, Mützen zu nähen — also Beanies, die eigentlich nur ein Stofffetzen auf dem Kopf sind. 😉 Genau das richtige für das manchmal noch kühle Frühlingswetter.

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Claudia hat mich auf die Idee gebracht und wollte gern eine solche Mütze haben. Eine Anleitung war schnell gefunden. Es gibt einige davon, aber die Beschreibung und das kostenlose Schnittmuster von „Hamburger Liebe“ hat mir besonders gut gefallen. Ich habe es nur ein bisschen angepasst, weil ich keine Wendemütze wollte und auch keine Applikationen verwendet habe.

Da mir das Ergebnis so gut gefiel, habe ich dann gleich drei Mützen gemacht, so dass die ganze Familie jetzt im Partnerlook den Frühling genießen kann. 😀

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Einfaches Kleid selbst entwerfen

Um Weihnachten rum bat mich eine sehr gute Freundin für ihre Tochter zum Geburtstag ein einfaches Kleid zu nähen. Da hab ich erstmal geschluckt. Ich hatte kein Schnittmuster für das was sie sich wünschte, aber es klang im Prinzip machbar: Ein schlichtes Kleid ohne Ärmel, das man über anderer Kleidung tragen kann.

Nach ein wenig Sucharbeit im Internet, stieß ich auf folgende Seite: gewandnaeherin.de. Dort wird sehr schön und einfach beschrieben wie man ein Schnittmuster für ein Überkleid erstellen kann.

Das Schnittmuster
Das Schnittmuster

Das Schnittmuster zu erstellen war erstaunlich leicht. Als Grundlage benötigt man nur ein paar Maße der Person, die das Kleid dann tragen soll. Leider hatte ich nicht bedacht, dass der Stoff (Baumwolle) nicht elastisch war und der Ausschnitt deshalb weit genug für den Kopf sein muss. Aber Claudia hat das Kleid gerettet indem sie vorschlug, dass man den Ausschnitt ja vorn mit Bändern zuschnüren könnte. 🙂 Sie war im Übrigen auch für die Stoffauswahl zuständig! 😉

Für Hals- und Armausschnitte habe ich Belege angefertigt und von Hand angenäht. Hab ich auch zum ersten Mal gemacht und war sehr dankbar für die tolle Beschreibung bei der Gewandnäherin. 😉

Das Endergebnis habe ich leider nicht in ganzer Pracht fotografiert. *grml* Aber hier könnt ihr den (geretteten) Ausschnitt sehen, der zugeschnürt wird.

fertiges Kleid mit schnürbarem Ausschnitt
fertiges Kleid mit schnürbarem Ausschnitt

Weil das ganze so viel Spaß gemacht hat und ich mein neues Wissen gleich verfestigen wollte, habe ich noch ein Kleid für unsere kleine Maus genäht. Dieses mal mit elastischem Stoff und Bündchen an Hals- und Armausschnitten. Stoff hat (wieder) Claudia ausgesucht. 🙂

Kleid aus Jersey nach eigenem Schnittmuster
Kleid aus Jersey nach eigenem Schnittmuster

Stoff selber bedrucken

Erinnert ihr euch an das Kindersweatshirt, das ich gemacht habe? Es bot eine ideale Grundlage um etwas neues auszuprobieren: Motive aufdrucken! Ich hatte mich von Danas Blog inspirieren lassen. Das sah so einfach aus und man braucht nur:

  • Freezer Paper
  • einen Cutter
  • Stofffarbe

Okay, einen Cutter fand ich in unserer Werkzeugkiste. Stofffarbe gab’s im Bastelladen. Aber moooment mal… Freezer Paper? Was ist denn das?

Eine kurze Recherche sagte mir, dass es in den USA zum Einpacken verwendet wird un in der Haushaltsecke zu kaufen ist. Prima. Hilft mir gar nix, da wir hier keinen amerikanischen Supermarkt haben. 😛 Aber das Internet kennt natürlich für fast alles ein Lösung.

aennie hat auf ihrem Blog beschrieben wie man dieses beschichtete Papier selber herstellen kann. Es ist wirklich nicht schwer und funktioniert prima. Die Grundidee ist, dass man Frischhaltefolie auf normales Papier aufbügelt. Durch die Hitze verbinden sich die beiden Stoffe und man erhält beschichtetes Papier. Dieses Papier lässt sich auf Stoff aufbügeln und „klebt“ dann dort. Es lässt sich aber sehr leicht wieder abziehen ohne dass der Stoff leidet. 🙂

Ich hab’s ausprobiert. Es funktioniert super, wie ihr hier sehen könnt:

Das ganze habe ich vor ungefähr einem Jahr gemacht. Inzwischen passt das Sweatshirt schon gar nicht mehr. Aber ich hab‘ wieder was gelernt. 🙂

Kindersweatshirt mit Katzenaufdruck
Kindersweatshirt mit Katzenaufdruck

Kindersitzbezug II

Nachdem ich bereits einen Bezug für unseren Autositz genäht und verschenkt hatte, habe ich nun auch endlich einen für den Eigenbedarf genäht.

Kindersitzbezug Nummer Zwei
Kindersitzbezug Nummer Zwei

Ja, das sind schon wieder Krokodile. 😉 Jetzt singen wir jedes Mal das Lied vom Krokodil wenn wir eine Autofahrt machen.

„Es kommt vom Nil
Es kommt vom Nil
Ein riiiesengro-ßes
Kro-ko-dil…“

Dieses Mal habe ich auch noch neue Polster für die Gurte genäht. Claudia meint, dass es „ein bischen viel Krokodil“ ist, aber wenn das Kind drin sitzt, fällt das ja nicht mehr so auf. 😉