Gemeinsam macht’s mehr Spaß

Dieser Beitrag schwirrt schon länger in meinem Kopf herum. Vor zwei Wochen habe ich einen sehr inspirierenden TED-Talk gesehen in dem es um die längste Studie der Welt ging, die sich mit der Frage nach einem erfüllten Leben beschäftigte. Was brauchen wir Menschen um am Ende unseres Lebens sagen zu können, wir hatten ein erfülltes Leben? Ist es Einfluss, Macht, Ruhm oder Geld? Ihr erahnt die Antwort sicher: Diese Dinge sind es nicht, die uns glücklich machen. Die Antwort war überaschend einfach: Es sind gute Beziehungen zu anderen Menschen, die über Smalltalk hinaus gehen. Wobei Smalltalk auch seine Berechtigung hat. Irgendwie muss man ja mit Unbekannten oder nicht-so-vertrauten Menschen ein Gespräch führen können. 😉

Warum erzähle ich das? Weil ich gemerkt habe, dass Handarbeiten eine wunderbare Möglichkeit bietet mit anderen Menschen in Kontakt zu kommen oder zu bleiben. Man kann etwas erledigen (Socken stopfen, Jeans flicken) und sich nebenbei unterhalten. Seit gut einem Jahr treffe ich mich ungefähr einmal im Monat mit Freundinnen, die stricken, nähen oder irgendwas anderes machen und wir sitzen zusammen, werkeln und quatschen.

Die Idee kommt nicht von mir sondern ich habe sie mir von meinem Bruder abgeguckt. Als ich von ihm hörte, dass er sich in seinem Garten mit Freunden trifft und sie gemeinsam Rüstungen für ihre Rollenspiele herstellen war ich ganz neidisch, denn ich wohne weit weg und wäre so gern dazu gekommen. Es klang so toll. Und dann dachte ich mir: warum machen wir das nicht auch? Es braucht ja nicht viel. Nur Zeit und Freunde. Es macht so viel Spaß und man lernt immer wieder etwas neues dazu.

Egal ob ihr näht, strickt, malt oder irgendeinen anderen Zeitvertreib habt: Sucht euch Leute, die ihr gern um euch habt und verbringt Zeit zusammen.

Es lohnt sich. 🙂

Kleine und große Projekte … und der nötige Überblick

Wie man vielleicht merkt ist mir momentan mehr nach schreiben als nach Nähen zumute. Grund dafür ist teilweise der Frust über meine missglückte Hose. 🙁 Dafür nehme ich mir nun mal die Zeit ein bischen aus dem Nähkästchen zu plaudern, wie ich meine Ideen für Nähprojekte sammle und (mehr oder weniger) ordne. Grund dafür ist, dass ich vor ein paar Wochen das Buch von Barbara Sher „Du musst dich nicht entscheiden, wenn du tausend Träume hast“ gelesen habe.

In dem Buch geht es darum, wie Menschen die vielseitig interessiert sind (Barbara Sher nennt sie „Scanner“), ihrer vielen Ideen Herr werden können und es so schaffen mehr ihrer vielen Ziele zu erreichen. Ein sehr lesenswertes Buch.

Was mir am besten gefallen hat, war der Vorschlag von Frau Sher ein Projektbuch anzulegen. In dieses Projektbuch kommen sämtliche Ideen rein, die einem so in den Kopf kommen. Egal wie blöd es einem vorkommen mag. Es ist sozusagen ein privater Ideenschatz. Eine großartige Idee, fand ich. Also besorgte ich mir ein DIN A4 Buch und kritzelte sofort meinen ersten Eintrag.

Danach übertrug ich sämtliche alte Ideen aus meinem Nähideensammelbuch in das neue große Buch indem ich die Seiten dort einklebte. Es ist nämlich so, dass ich schon vorher meine Ideen für Nähprojekte in einem kleinen DIN A5 Buch gesammelt hatte. Allerdings nur die Ideen, die mir „sinnvoll“ oder „gut“ vorkamen. Nun wirklich jede noch so merkwürdige Idee zu sammeln fand ich spannend. Wer weiß ob der Müll von gestern mich morgen vielleicht zu etwas noch besserem inspiriert?

Außerdem gefiel mir das große Format welches Barbara Sher vorschlug. Auf DIN A4 kann man sich noch viel mehr austoben und kann mehr Informationen zu einer Idee sammeln ohne blättern zu müssen. Das passierte mir bei dem kleinen Buch nämlich öfters. Als ich das neue Buch in Händen hielt, fragte ich mich ständig, warum ich nicht vorher darauf gekommen war einfach ein großes Buch zu nehmen. Man muss es ja nicht mit sich herumschleppen. Für unterwegs tut es auch ein kleines und man überträgt die Ideen dann oder klebt die kleinen Seiten einfach ein.

Inzwischen hat sich mein Projektbuch schon ganz gut gefüllt und ich freue mich darauf ein paar Ideen davon umzusetzen.

Wie ist es bei euch? Sammelt ihr überhaupt Ideen und wenn ja, wie geht ihr dabei vor? Ich freue mich über Anregungen zu dem Thema.

Rosa-graue Socken „Jeck“ mit zackigem Rand

Ich stricke gerade mal wieder Socken. Das habe ich schon lange nicht mehr gemacht und habe es irgendwie vermisst. Als ich dann im Wollladen diese grau-rosa Wolle sah, wusste ich, dass so meine nächsten Socken aussehen würden. 🙂

Beim Stöbern nach Sockenmustern bin ich dann auf einen tollen Socken-Blog gestoßen – speziell auf diese bunten Socken. Die Farben waren mir ehrlich gesagt viel zu krass, aber das Muster ist wunderhübsch. Also habe ich mir schnell die Anleitungen für Sockenrand und -muster besorgt, die dankenswerter Weise verlinkt waren:

IMG_3570

Rosa-graue Socken während der Entstehung

Seitdem stricke ich auf dem Weg zur Arbeit und jetzt im Urlaub immer wieder ein bisschen. Es macht echt Spaß und ich freue mich schon darauf diese schicken Socken anziehen zu können. 🙂

Fundstück: Meine ersten Fingerhandschuhe

Wow. Ich bin gerade etwas geplättet, dass meine Handschuhe, die ich täglich benutze, tatsächlich schon vier Jahre alt sind…

Gerade habe ich zwei Fotos vom Entstehungsprozess der Handschuhe (2009) in meinem Bilderarchiv gefunden:

Gestrickt habe ich die Handschuhe nach dieser supertollen Anleitung von Herbert und Claudia. Das dezente Muster für den Handrücken habe ich aus einem Sockenbuch (fragt mich nicht welches…) und die Farbkombi habe ich mir selbst ausgedacht.

Strickidee: Tetris-Decke

Ich habe ja im letzten Blogeintrag schon geschrieben, dass ich ständig neue Ideen habe und anfange. Ich bin eben kreativ. 😉 Vor ein paar Tagen hatte ich jedenfalls mal wieder eine Idee für eine gestrickte oder gehäkelte Decke. Aber wie das mit Decken so ist – es dauert auf Grund ihrer Größe lange bis sie fertig sind. Weil mir die Idee einer Tetris-Decke aber so gut gefiel, habe ich sie mal zu Papier gebracht und zeige sie euch hier. Vielleicht hat ja irgendjemand Lust und Zeit und strickt sie mir. *hihi*

Tetris

Für alle die das uralte Computer-Spiel Tetris nicht kennen: Es geht darum verschiedene Bausteine so zu stapeln und anzuordnen, dass immer ganze Reihen entstehen. Jede vollständige Reihe gibt Punkte und verschwindet dann. Die Steine fallen von oben auf das Spielfeld, können gedreht werden und landen irgendwann am unteren Rand des Spielfeldes oder eben auf anderen vorhandenen Bausteinen.

Grundlagen

Zunächst habe ich mir überlegt welche „Bausteine“ es bei dem beliebten Computerspiel gibt und welche Farben ich ihnen geben würde. Die Farben kann man sich natürlich nach Belieben aussuchen. Hier eine Übersicht:

Tetrisdecke – Grundlagen
Tetrisdecke – Grundlagen

 

Strickidee: Tetris-Decke weiterlesen