Pause

Die Tage werden heißer und die Sonne lacht. Ich merke, wie jedes Jahr, dass die Nähflaute einsetzt. Vielleicht ist sie im Winter wieder vergangen. 🙂

Genießt den Sommer!

Blitzschnell: Hängematte

Es wird wieder warm draußen und ich bin in Sachen Handarbeiten momentan echt faul. 🙂 Nachdem die Motten meine selbstgewebte Wolle gefunden haben bin ich ein wenig demotiviert, was die Arbeit mit Wolle betrifft… Aber ich habe schon eine Idee was ich als nächstes ausprobieren werde.

In der Zwischenzeit genieße ich das warme Wetter. Entweder draußen mit meinem kleinen Wirbelwind oder auch drinnen, in unserer neuen Hängematte:

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Die Hängematte war ein Blitzprojekt. Ich hatte noch eine 4m Stoffbahn von äußerst günstigem Baumwollstoff herumliegen. Die haben wir an’s Hochbett geknotet und schon hat man eine super Hängematte. Perfekt! 😀

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Was macht ihr, jetzt wo die Tage wieder länger werden?

Gemeinsam macht’s mehr Spaß

Dieser Beitrag schwirrt schon länger in meinem Kopf herum. Vor zwei Wochen habe ich einen sehr inspirierenden TED-Talk gesehen in dem es um die längste Studie der Welt ging, die sich mit der Frage nach einem erfüllten Leben beschäftigte. Was brauchen wir Menschen um am Ende unseres Lebens sagen zu können, wir hatten ein erfülltes Leben? Ist es Einfluss, Macht, Ruhm oder Geld? Ihr erahnt die Antwort sicher: Diese Dinge sind es nicht, die uns glücklich machen. Die Antwort war überaschend einfach: Es sind gute Beziehungen zu anderen Menschen, die über Smalltalk hinaus gehen. Wobei Smalltalk auch seine Berechtigung hat. Irgendwie muss man ja mit Unbekannten oder nicht-so-vertrauten Menschen ein Gespräch führen können. 😉

Warum erzähle ich das? Weil ich gemerkt habe, dass Handarbeiten eine wunderbare Möglichkeit bietet mit anderen Menschen in Kontakt zu kommen oder zu bleiben. Man kann etwas erledigen (Socken stopfen, Jeans flicken) und sich nebenbei unterhalten. Seit gut einem Jahr treffe ich mich ungefähr einmal im Monat mit Freundinnen, die stricken, nähen oder irgendwas anderes machen und wir sitzen zusammen, werkeln und quatschen.

Die Idee kommt nicht von mir sondern ich habe sie mir von meinem Bruder abgeguckt. Als ich von ihm hörte, dass er sich in seinem Garten mit Freunden trifft und sie gemeinsam Rüstungen für ihre Rollenspiele herstellen war ich ganz neidisch, denn ich wohne weit weg und wäre so gern dazu gekommen. Es klang so toll. Und dann dachte ich mir: warum machen wir das nicht auch? Es braucht ja nicht viel. Nur Zeit und Freunde. Es macht so viel Spaß und man lernt immer wieder etwas neues dazu.

Egal ob ihr näht, strickt, malt oder irgendeinen anderen Zeitvertreib habt: Sucht euch Leute, die ihr gern um euch habt und verbringt Zeit zusammen.

Es lohnt sich. 🙂

Teppich weben aus Stoffresten

Badvorleger aus Stoffresten

Diesen Badvorleger habe ich aus alten Jeans, T-Shirts und Pullis gewebt. Ich bin ja so stolz, dass ich ihn so schnell fertig stellen konnte. 🙂 Es hat richtig Spaß gemacht.

Hier könnt ihr sehen, wie er entstanden ist:

Hose weiten

Ich schreibe ja normalerweise nur über von mir selbst genähte Dinge. Heute mache ich mal eine Ausnahme, denn diese Idee finde ich genial! Wer von uns Mädels kennt es nicht: Die kleinen Kalorienmonster haben über nacht die Hose enger genäht und nun ist sie zu eng. Diese Idee verspricht Abhilfe: Auf der Webseite cutton + curls wird sehr anschaulich beschrieben, wie man eine Hose weiter nähen kann, so dass der Bauch wieder rein passt. Gemacht wird’s in dem die Seitennaht der Hose ein Stück auftrennt und ein Stück Stoff dort einnäht.

Falls ich mal die Muße dazu finde, werde ich es ausprobieren und hier berichten. 😉

Kleine und große Projekte … und der nötige Überblick

Wie man vielleicht merkt ist mir momentan mehr nach schreiben als nach Nähen zumute. Grund dafür ist teilweise der Frust über meine missglückte Hose. 🙁 Dafür nehme ich mir nun mal die Zeit ein bischen aus dem Nähkästchen zu plaudern, wie ich meine Ideen für Nähprojekte sammle und (mehr oder weniger) ordne. Grund dafür ist, dass ich vor ein paar Wochen das Buch von Barbara Sher „Du musst dich nicht entscheiden, wenn du tausend Träume hast“ gelesen habe.

In dem Buch geht es darum, wie Menschen die vielseitig interessiert sind (Barbara Sher nennt sie „Scanner“), ihrer vielen Ideen Herr werden können und es so schaffen mehr ihrer vielen Ziele zu erreichen. Ein sehr lesenswertes Buch.

Was mir am besten gefallen hat, war der Vorschlag von Frau Sher ein Projektbuch anzulegen. In dieses Projektbuch kommen sämtliche Ideen rein, die einem so in den Kopf kommen. Egal wie blöd es einem vorkommen mag. Es ist sozusagen ein privater Ideenschatz. Eine großartige Idee, fand ich. Also besorgte ich mir ein DIN A4 Buch und kritzelte sofort meinen ersten Eintrag.

Danach übertrug ich sämtliche alte Ideen aus meinem Nähideensammelbuch in das neue große Buch indem ich die Seiten dort einklebte. Es ist nämlich so, dass ich schon vorher meine Ideen für Nähprojekte in einem kleinen DIN A5 Buch gesammelt hatte. Allerdings nur die Ideen, die mir „sinnvoll“ oder „gut“ vorkamen. Nun wirklich jede noch so merkwürdige Idee zu sammeln fand ich spannend. Wer weiß ob der Müll von gestern mich morgen vielleicht zu etwas noch besserem inspiriert?

Außerdem gefiel mir das große Format welches Barbara Sher vorschlug. Auf DIN A4 kann man sich noch viel mehr austoben und kann mehr Informationen zu einer Idee sammeln ohne blättern zu müssen. Das passierte mir bei dem kleinen Buch nämlich öfters. Als ich das neue Buch in Händen hielt, fragte ich mich ständig, warum ich nicht vorher darauf gekommen war einfach ein großes Buch zu nehmen. Man muss es ja nicht mit sich herumschleppen. Für unterwegs tut es auch ein kleines und man überträgt die Ideen dann oder klebt die kleinen Seiten einfach ein.

Inzwischen hat sich mein Projektbuch schon ganz gut gefüllt und ich freue mich darauf ein paar Ideen davon umzusetzen.

Wie ist es bei euch? Sammelt ihr überhaupt Ideen und wenn ja, wie geht ihr dabei vor? Ich freue mich über Anregungen zu dem Thema.