Restekissen

In der Artikelreihe Wohin mit dem Rest? stelle ich Dir verschiedene Möglichkeiten vor,  was man aus Stoffresten alles machen kann.

Ich habe eine Methode gefunden mit der ich alle Reste aufbrauchen kann und dabei kommt sogar noch etwas Nützliches raus! Ich nenne es das Restekissen.

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Näh‘ einfach zwei beliebig große Stoffvierecke aufeinander und lass ein Loch in das Du bequem Deine Hand stecken kannst. Dann zerschneidest Du alle Reststoffe in kleine Stücke von maximal 5x5cm. Diese kleinen Fetzen dienen als Füllung für das Kissen. Man benötigt eine ganze Menge Stoff damit es voll wird, doch das schadet ja nicht. Wenn man sich beim Nähen auf eines verlassen kann, dann, dass immer wieder neue Reste entstehen.

Wenn genug Füllung im Kissen ist kannst du die Öffnung zu nähen. Dann noch einen schicken Bezug drüber und fertig ist das neue Kissen.

Ich habe mir ein sehr großes Kissen genäht von 60x60cm. Das ist noch nicht annähernd voll. Irgendwann wird es schon fertig. Bis dahin habe ich diesen praktischen „Stoffmüllbeutel“ der nach jedem Projekt mit den Resten gefüttert wird.

Übrigens: Zum Zerkleinern der Stoffe kann man einfach eine Schere verwenden. Wenn Du viele Reste hast oder gelegentlich Patchwork machst, kann ich einen Rollschneider samt Unterlage sehr empfehlen. Ich war zuerst skeptisch und scheute die Anschaffung. Inzwischen habe ich mir aber einen Rollschneider zugelegt und muss sagen, dass er die Arbeit sehr erleichtert.

Aktualisiert am 2.1.2016: Inzwischen habe ich es geschafft ein paar Fotos von meinem Restekissen zu machen. 😉

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